Verhaltensmuster

ini_VerhaltensmusterVerhaltensmuster; (engl.: behavioral patterns) sind die in Psychologie und Verhaltensbiologie durch Erbanlagen und das Lernen festgelegte Prozesse, die in Situationen und Reihenfolge meist gleich sind. Ein Organismus erhält so eine beständige Vorgabe und variable Anpassung an seine natürliche Umwelt. … Reflexe und Instinkte sind Systeme, wie u.a. bei Schmerz- und Schreckreaktionen. Eingeübte Verhalten vermitteln das Gefühl von Sicherheit. Ein Baby übt z.B. durch Nachahmung, Kopf- und Augenbewegungen, das Greifen und Kriechen.

Eine Flexibilität der Aufmerksamkeit und Motorik entwickeln sich in langen Lernprozessen in der jeweiligen soziale und materielle Umwelt. Die Vorhersagbarkeit des Verhaltens ist begrenzt und durch Lernprozesse gibt es Modifikationen zur weiteren Differenzierung. Durch die Sozialisation, Erziehung und Pädagogik können die Verhaltensmuster erweitert, verfeinert oder in eigener Dynamik neu entwickelt werden. In Interaktion mit Eltern, Lehrer und Gleichaltrigen (Peergroups) werden neue soziale Situationen geschaffen.

Einschränkungen für Veränderungen bilden z.B. Aberglaube, Abwehrhaltung, Aggression, Angst, Dominanz, Egoismus, Erbanlagen, Ersatzbefriedigung, Gier, Geiz, Faulheit, Fixe Ideen, Frustration, Neid, Starrsinn, Ungeduld, Verachtung, Verschweigen, Vorurteile usw. Feste Muster sind auch Angewohnheiten, die Fähigkeiten einengen und Kontakte behindern. In psychologischen Verhaltenstherapien können sie gelöst werden. Förderlich sind Belohnungen, Disziplin, Empathie, Glücksgefühle, Gerechtigkeit, Tugenden und mehr.

„Das einzige, was die Armut beseitigen kann, ist miteinander zu teilen.“

Zitat von: Mutter Teresa

„Wer neue Wege gehen will, muss alte Pfade verlassen.‘‘

Zitat von: Manfred Grau

„Bewegung sollte nie als Aktivität missverstanden werden.‘‘

Zitat von: Ernest Hemingway

Ursachen, Motive u.a.: Beharrlichkeit, Behaviorismus, Bindung, Bestätigung, Bewusstsein, Charaktertyp, Charisma, Dankbarkeit, Emotion, Ehre, Ehrlichkeit, Einfluss, Erbanlage, Erziehung, Ethik, Freiheit, Freude, Fünf-Faktoren, Geduld, Gefühl, Gemüt, Gestaltung, Gestik, Glauben, Das Gute, Haltung, Handlung, Harmonie, Hoffnung, Humor, Ideale, Intelligenz, Kognition, Kritik, Lebensgefühl, Leidenschaft, Lernen, Literarische Figur, Loyalität, Mentalität, Merkmale, Mimik, Neugier, Offenheit, Optimismus, Pädagogik, Persönlichkeit, Philosophie, Politik, Prägung, Psychologie, Qualifikation, Realität, Respekt, Rücksicht, Schutz, Sozialisation, Kommunikation, Mitgefühl, Moral, Nachsicht, Religion, Rolle, Selbständigkeit, Selbstbild, Selbstbewusstsein, Selbstwert, Sicherheit, Sinn, Solidarität, Sozialisation, Sozialverhalten, Soziologie, Spielercharakter, Spontanität, Symbol, Sympathie, Systemverhalten, Temperament, Territorialverhalten, Treue, Verantwortung, Schlüssiges Verhalten, Verhaltensökonomik, Verständnis, Vertrauen, Verträglichkeit, Verzicht, Vier-Seiten-Modell, Wahrnehmung, Werte, Widerstand, Wille, Wissen, Wunsch, Ziele, Zuverlässigkeit, …

Gegenteile, negative Motive: Aberglauben, Abneigung, Abwehr, Aggression, Angst, Ärger, Ausgrenzung, Buch mit sieben Siegeln, Büchse der Pandora, Dominanz, Egoismus, Ersatzbefriedigung, Fixe Idee, Frustration, Geiz, Gier, Faulheit, Frustration, Gleichgültigkeit, Hochmut, Launen, Manipulation, Maske, Neid, Opportunismus, Pessimismus, Schadenfreude, Spleen, Spott, Starrsinn, Stolz, Tadel, Täuschung, Traurigkeit, Trotz, Überheblichkeit, Unberechenbarkeit, Ungeduld, Verachtung, Vermeidung, Verschweigen, Vorurteil, Zerstreutheit, Zwang, …

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Dieser Beitrag ist von und mit Sago, ... Perlsago der Sagopalme, entspricht weitgehend dem Grieß aus Weizen und ist nicht nur für Pasta und Süßspeisen gut. • • • Texte und Bilder auf charakterwiki.de sind geschützt. © alle Rechte vorbehalten, Urheber-Nr. 301178, VG Bild-Kunst, fremde Beiträge sind von wikipedia.org, oder gekennzeichnet. • • •

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