Gesellschaft

ini_GesellschaftGesellschaft; ist eine Gemeinsamkeit, es sind menschliche Gruppen, die durch Sprache, Sozialstruktur, Werte, Überzeugungen, Traditionen oder Erfahrungen verbunden, bzw. miteinander verknüpft leben und sozialen Austausch haben. Außerdem ist sie die Gesamtheit der Bürger eines Staates, es sind Unternehmen, Organisationen, Vereinigungen und auch verschiedene Pflanzen an einem Ort. Die differenzierten Sozialstrukturen sind eher Kulturen. Es gibt allerdings auch unbemerkte Einsamkeit in der Gesellschaft. Eine „Stille Gesellschaft“ gibt es als Sonderform einer Personenvereinigung, die jedoch keine Handelsgesellschaft, oder Gesellschaftsbeteiligung ist, sondern den gesetzlichen Charakter vom Schuldverhältnis hat.

Geschichtlich ist eine der Ableitungen des Begriffs von „Geselle“ (althd. gisellio: der Saalgenosse). Die Gesellen schlossen sich im Mittelalter zur Durchsetzung von Forderungen gegenüber den Zunftmeistern zusammen. So gibt es u.a. Sprüche, wie „sich gesellen“, „gleich und gleich gesellt sich gern“, oder (wertungsfrei) „gesellig“ sein. Viele verschiedene Anlässe, Veranstaltungen und Feiern ergeben z.B. eine: Hochzeits-, Karnevals-, Presse-, Jagd- oder Wissenschaftsgesellschaft. Häufige Begriffe sind: Gesellschaftliche Differenzierung, … Diskriminierung, … Gruppe, … Klasse, … Konvention, … Kritik, … Norm, … Organisationen, … Position, … Produktionsmittel, … Ressourcen, … Teilhabe, … Sicherheit, … Wandel, … Bewusstsein und … Systemrelevanz der Banken?

In einer egalitären Gesellschaft (franz. égalité, lat. aequalitas: „die Gleichheit“) gibt es eine soziale Gruppe oder Gemeinschaft, bei der alle Mitglieder den gleichen Zugang zu den Ressourcen (Nahrungsmittel, Güter, Land usw.) haben und kein Mitglied dauerhaft Macht über Andere ausüben kann. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit (franz. Liberté, Égalité, Fraternité) waren die Parole, bzw. Losungen der Französischen Revolution 1789 und ist der Wahlspruch der heutigen Französischen Republik und der Republik Haiti.

Die breite Öffentlichkeit wurde ab dem 19. Jh. auch Gesellschaft genannt und die „bürgerliche Gesellschaft“ war der Gegenbegriff zur absolutistischen Monarchie. Der Staat und die Gesellschaft sind Grundlage für die politische Philosophie des Liberalismus. … Karl Marx nannte sie die Gesamtheit der Beziehungen und Verhältnisse zwischen den Menschen. Die gewachsene Urgesellschaft auf der Basis des Gemeineigentums entwickelte sich mit der Teilung der Arbeit, durch Egoismus, dem individuell genutzten Eigentum an Produktionsmitteln, Sklaven und Feudalismus zur kapitalistischen Gesellschaft. Durch den Kommunismus sollte sie, mit dem Sozialismus als Vorstufe, zur klassenlosen Gesellschaft führen.

Nach der Soziologie von Ferdinand Tönnies ist die „Gesellschaft“ ein Gegensatz zur „Gemeinschaft“. In der Gemeinschaft besteht gegenseitiges Vertrauen, emotionale Bindung und im Ideal eine Gleichheit. Es kann z.B. ein Verein oder eine Dorfgemeinschaft sein, bei denen sich alle Mitglieder persönlich kennen. Das Individuum hat jedoch eigene Ziele, was nur zur losen Verknüpfung in der Gesellschaft führt. Sie ist eine Form gegenseitiger Bejahung von Menschen. Max Weber bezieht sich mit dem Begriff der Vergesellschaftung auf diese Merkmale.

Manche Kritiker betrachten eine Weltgemeinschaft bzw. globale Gesellschaft als Illusion. Allerdings führen immer wieder Ausbeutung, Dominanz von Staaten, Gier nach Rohstoffen, Missachtung vom Hunger, Armut, Flüchtlinge, Gewalt, Kriege, der Welthandel, usw. zu Krisen. Die Kommunikation per Internet und z.B. die UNO könnten mit der Wahrnehmung globaler gesellschaftlicher Verantwortung einiges im Interesse der Menschen leisten.

„Wer sich in der eigenen Gesellschaft nicht wohl fühlt, hat gewöhnlich ganz recht.“

Zitat von: Coco Chanel

„Ehe: die Gründung einer Gesellschaft für Konfliktforschung.“

Zitat von: Wolfram Weidner

„Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können,

muss man vor allem ein Schaf sein.“

Zitat von: Albert Einstein

Ursachen, Motive u.a.: Anerkennung, Angewohnheit, Aufmerksamkeit, Bedürfnis, Beruf, Bewusstsein, Beurteilung, Bindung, Charaktertyp, Darstellung, Ehrlichkeit, Ehre, Einfluss, Einsicht, Empathie, Entwicklung, Erbanlagen, Erfahrung, Ethik, Fähigkeit, Fleiß, Freiheit, Freiwilligkeit, Freude, Führung, Fünf-Faktoren-Modell, Geduld, Gefühle-ABC, Gelassenheit, Geltung, Gemeinschaft, Gerechtigkeit, Gestaltung, Gestik, Gesundheit, Gewissen, Glaube, Gleichheit, Haltung, Handlung, Harmonie, Hoffnung, Humor, Ideal, Identität, Individualität, Idol, Image, Individuum, Interesse, Kommunikation, Kompetenz, Kompromiss, Konkurrenz, Kritik, Kunst, Lebensgefühl, Literarische Figur, Loyalität, Macht, Mäßigung, Mentalität, Merkmal, Mimik, Moral, Motivation, Neugier, Offenheit, Optimismus, Original, Pädagogik, Persönlichkeit, Prägung, Philosophie, Politik, Psychologie, Qualifikation, Realität, Redlichkeit, Recht, Respekt, Rolle, Schauspiel, Selbständigkeit, Selbsterkenntnis, Selbstkontrolle, Selbstwert, Sicherheit, Sinn, Solidarität, Sozial, Sozialisation, Soziologie, Spiel, Sport, Symbol, Sympathie, Temperament, Theater, Theorie, Toleranz, Treue, Überzeugung, Umgangsform, Veränderung, Verantwortung, Verhaltensmuster, Verständnis, Verträglichkeit, Vertrauen, Vier-Seiten-Modell, Vorbild, Wahrheit, Wahrnehmung, Weisheit, Werte, Wissen, Wunsch, Zeichen, Ziele, Zuverlässigkeit, …

Gegenteile, negativ: Ablehnung, Armut, Defizit, Diskriminierung, Dominanz, Egoismus, Einsamkeit, Ersatzbefriedigung, Falschheit, Fatalismus, Faulheit, Fiktion, Frustration, Geiz, Gewalt, Gier, Gleichgültigkeit, Ignoranz, Illusion, Krieg, Krise, Laster, Lüge, Mangel, Manipulation, Opportunismus, Pessimismus, Rache, Schadenfreude, Schicksal, Spott, Starrsinn, Tadel, Täuschung, Überheblichkeit, Ungeduld, Unsicherheit, Unvollkommenheit, Vermeidung, Verschweigen, Verzicht, Vorurteil, Widerstand, Zwang, Zweifel, …

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Dieser Beitrag ist von und mit Sago, ... Perlsago der Sagopalme, entspricht weitgehend dem Grieß aus Weizen und ist nicht nur für Pasta und Süßspeisen gut. • • • Texte und Bilder auf charakterwiki.de sind geschützt. © alle Rechte vorbehalten, Urheber-Nr. 301178, VG Bild-Kunst, fremde Beiträge sind von wikipedia.org, oder gekennzeichnet. • • •

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