Erbanlagen

ini_ErbanlagenErbanlagen; oder: Gene, Erbfaktoren, Erbinformationsträger, werden durch Fortpflanzung, bzw. Reproduktion an Nachkommen weitergegeben. Die Forschung von Aufbau, Funktion und Vererbung wird Genetik, die gesamte Erbinformation einer Zelle als Genom bezeichnet.

Erste Kreuzungsversuche zur Vererbung der Merkmale von Erbsenpflanzen ergaben 1854 die „Mendelsche Regeln“. Später wurden zweifelhafte Theorien zur Charakteränderung, zu den Erbfaktoren und der Phrenologie (Hirnlehre) des Menschen entwickelt, z.B. ist die „Eugenik“ eine Lehre von Häufung und Verbreitung von Genen und Eigenschaften einer Population, Rasse, bzw. Art.

Heute befasst sich die Forschung mit DNS-Abschnitten und Genmanipulation. DNS (engl. DNA) ist ein Biomolekül mit Bausteinen und Träger der Erbinformationen, also der Gene für alle Lebewesen. Es können bei ihrer Verdoppelung verschiedene Mutationen entstehen, die dann den Ausgangspunkt für positive und negative Veränderungen der inneren und äußeren Eigenarten von Lebewesen in der Evolution bilden. Sie sind damit für die Entwicklung des Lebens und der Artenvielfalt auf der Erde mitverantwortlich und bestimmen die Fähigkeit einer Population, unter veränderten Umweltbedingungen zu überleben. Negative Folgen im Erbgut führen zu nachteiligen Veränderungen im Stoffwechsel, oder auch zu Fehlbildungen und anderen Besonderheiten.

Natürliche DNS-, bzw. Gen-Veränderungen und Mutationen der Gene hatten in der Entwicklung des Menschen Einfluss auf das Größenwachstum des Gehirns und Körpers. Mit Bewusstsein gab es vor ca. 40.000 Jahren u.a. erste Gestaltungen, Musik und Glauben. Vor etwa 6.000 Jahren entstanden erste Hochkulturen, z.B. mit ältesten Schriften in Mesopotamien. Schnelle Harmonie und Verträglichkeit mit künstlichen Genen ist kaum möglich.

Die Manipulationen der Gene z.B. durch Laborexperimente und deren Anwendung in der Landwirtschaft erhalten berechtigte Kritik. Es ist nicht nur ein Problem der Ethik, sondern auch die langfristigen Auswirkungen auf die Ökologie, Geist und Körper stehen noch nicht fest. Die Gentechnische Lebensverlängerung der Menschen ist inzwischen eine greifbare Utopie. Allerdings sollten sich dadurch auch soziale Ungleichheiten verschärfen.

Ein Einfluss auf die Merkmale der Persönlichkeit erfordert ein Bewusstsein für die Freiheit, Sicherheit, Gewissen, Wahrnehmung, Haltung und Handlung mit positiver Ethik. Anpassungen einer beliebigen Philosophie an den Glauben an die Technik und Informatik genügen nicht. Werte der Humanität, Gleichheit und Solidarität gehen vor Gewinnstreben und Vermeidungsverhalten. Voraussetzung für den Wunsch nach Veränderung vom Charakter ist neben Tugend, Verantwortung, Ideale, Ziele, Disziplin auch Mäßigung im Umgang mit der Macht und mehr.

„Es werden mehr Menschen durch Übung tüchtig,

als durch ihre ursprüngliche Anlage.“

Zitat von: Demokrit

„Unsere Kinder tragen nicht nur unsere Gene,

sondern auch unsere Beispiele in sich.“

Zitat von: Mary Jane Chambers

Ursachen, Motive u.a.: Achtsamkeit, Akzeptanz, Alpha, Anerkennung, Angewohnheit, Attraktivität, Attribut, Aufmerksamkeit, Beschaffenheit, Besonderheit, Beständigkeit, Bestätigung, Brauchbarkeit, Bewusstsein, Bindung, Charaktertyp, Darstellung, Disziplin, Echtheit, Ehre, Ehrlichkeit, Eigenschaft, Einfluss, Einsicht, Einstellung, Eltern, Engagement, Entwicklung, Erfahrung, Erfolg, Erwartung, Erziehung, Ethik, Evolution, Fabel, Fähigkeit, Fleiß, Fortpflanzung, Freiheit, Freude, Fünf-Faktoren, Führung, Geduld, Gefühle-ABC, Gene, Gerechtigkeit, Gesellschaft, Gesinnung, Gestaltung, Gestik, Gewinn, Gewissen, Glauben, Gleichheit, Grundsatz, Das Gute, Haltung, Häufigkeit, Hoffnung, Ideal, Idee, Identität, Ideologie, Individuum, Interessen, Kind, Klugheit, Kommunikation, Kompetenz, Konformität, Kompromiss, Kreativität, Kritik, Kultur, Lebensgefühl, Leistung, Literarische Figur, Lob, Logik, Loyalität, Macht, Mäßigung, Menge, Mentalität, Merkmal, Methode, Mimik, Mimikry, Mitgefühl, Moral, Motivation, Mutation, Nachsicht, Neuerung, Neugier, Nikomachische Ethik, Offenheit, Optimismus, Partner, Persönlichkeit, Philosophie, Politik, Position, Potenzial, Prägung, Prestige, Psychologie, Qualifikation, Qualität, Reaktion, Realität, Respekt, Richtigkeit, Schutz, Seele, Selbständigkeit, Selbsterhaltung, Selbstwert, Sinn, Solidarität, Sozialisation, Sozialverhalten, Soziologie, Stolz, Symbol, Sympathie, Tauglichkeit, Temperament, Theater, Theorie, Toleranz, Treue, Tugend, Überzeugung, Unterschied, Utopie, Veränderung, Verantwortung, Verbreitung, Verhaltensmuster, Verstärkung, Verstand, Verständnis, Verträglichkeit, Vertrauen, Variable, Vier-Seiten-Modell, Vorsatz, Vorsicht, Vorteil, Wahrheit, Wahrnehmung, Weisheit, Werte, Wille, Wissen, Wunsch, Zeichen, Ziele, Zivilcourage, Zufriedenheit, Zustand, Zuverlässigkeit, …

Gegenteile, negative Motive: Aberglauben, Abneigung, Abwehr, Angst, Ärger, Ausgrenzung, Autorität, Bedrängnis, Bedrohung, Bevorzugung, Bosheit, Büchse der Pandora, Dominanz, Einsamkeit, Emotion, Empathie, Endgültigkeit, Entstellung, Ersatzbefriedigung, Fatalismus, Faulheit, Fehler, Fiktion, Fixe Idee, Frustration, Geiz, Gewalt, Gier, Gleichgültigkeit, Heuchelei, Hilflosigkeit, Hochmut, Ignoranz, Indiskretion, Intrige, Ironie, Konformität, Konfusion, Korruption, Krankheit, Kritik, Laster, Laune, List, Lüge, Macht, Manipulation, Maske, Missachtung, Misstrauen, Neid, Problem, Rache, Schablone, Schaden, Schadenfreude, Scheu, Schicksal, Selbstmitleid, Skurrilität, Spleen, Spott, Starrsinn, Sorgen, Täuschung, Traurigkeit, Überheblichkeit, Unehrlichkeit, Ungeduld, Ungewissheit, Ungleichheit, Unsicherheit, Verbrechen, Vermeidung, Verschweigen, Verzicht, Vorurteil, Widerstand, Wut, Zwang, Zweifel, Zynismus, …

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